Kunsthalle Zürich

They printed it!
mit Eva Vuillemin und Ruth Erdt

21.11.2015 bis 07.02.2016

Book Release Event

am 15. Januar 6pm Kunsthalle Zürich mit Barbara Basting


CATCH OF THE YEAR

Dienstgebäude Art Space Zürich

Finissage 06.02.2016 5 – 7pm

Töpferstrasse 26 8045 Zürich


Kunsthalle Bern / SECRET / 13. – 15. November 2015

Vernissage 13. November 19 – 23 Uhr

Gruppenausstellung mit Eva Vuillemin / Olaf Breuning / Stefan Sagmeister /
Martin Woodtli / Lukas Wassmann / Fabian Unternährer / Diana Scheunemann /
me and dreissig anderen


Schwamdings Part 3 Kunst im öffentlichen Raum KiöR

Vernissage Galerie Tenne 10 April 2015
18 – 20h / Probsteistrasse 10

MI SA SO 15 – 18h

Finissage am 26 April 17h
Gespräch mit Brita Polzer, TATORT KiöR

be welcome

www.stadt-zuerich.ch/kioer


feature

Meisterschülerausstellung
Eröffnung 15.Juli 6pm
15.7.14 – 20.7.14
Universität der Künste
Hardenbergstrasse 33
Berlin


JAGUAR XJ 42

Beschäftige mich immer wieder mit der Technik des Bildes,
und was sie bewirkt,
in total offener Sichtweise,
denn es wäre ja interessant,
über die Technik wieder auf gesellschaftliche Zusammenhänge zu stossen,
auf Kommunikationsarten und Veränderungen,
auf die Selbstwahrnehmung gekoppelt mit der Selbstdarstellung und deren Auswüchsen


exhibition, sorry i’m late:

Das stets sich selbst an den Füssen klebt

Finissage im Perla Mode message salon Zürich
heute 6.September 2013 ab 5pm
be welcome


Berlin vor dem Supermarkt, junger Mann, laut:
“Bin ich zehn Minuten weg und du fesselst dich du Idiot!
Geh ich nur kurz rein und du bist total gefesselt du Idiot!!
Kann man dich denn nicht mal ein paar Minuten alleine lassen, meine Fresse!
Das glaub ich doch nicht du blöder Hund, jetzt siehst du’s, hä!
Eigentlich sollte ich dich gleich hier lassen.”
(Der Hund war um die Stange angebunden)


“Wir bitten um Anschuldigung der Verspätung”
Durchsage im Zug von Paris nach Zürich.


Notizen, gefunden zwischen Rechnungen und anderm Zeug.
Die meisten Zettel ohne Datum oder sonstigen Zusammenhang. (Heute 17.06.13)


Paris 94
Es ist morgen, nein Mittag, gerade aufgewacht, mit einem Kopf voll Watte,
lasse die Luft heraus aus der Luftmatratze auf welcher ich geschlafen habe
und sinke langsam zu hartem Boden mit dem Arsch zuerst.


Das Bild ist die sublimente Form des Menschenopfers. Schrumpfkopf.


Werbung:
Es gibt immer einen Ort an dem sie möchten dass die Zeit stillsteht.


Stiefel Kleider Autos grillieren
etwas wirklich haben
müssen


Der dicke Zahnarzt studiert mein Röntgenbild und sagt,
er hätte schon lange kein lachendes Gebiss mehr gesehen, es sei eher selten.
Das lachende Gebiss nehme ich mit nach Hause.


Werbung:
Mein Neuer frisst viel weniger.


Horror Vacui, die Vermeidung vor dem Nichts, der Horror vor dem Leeren.
Die Natur will keine Leere. Es gibt ein wahnsinniges Bedürfnis der Menschen,
die Wohnungen zu füllen.
Ich war draussen.
Was ich gesehen hab hat mir nicht gefallen.


Jetzt haltet dieser Trottel schon wieder. Ich will noch nicht ins Grab. Ich bin noch jung.
In den Urwald gehe ich schauen wie spannend es ist. Krähen gehe ich schiessen.
Der Urvaterurvater.
Ururururvater.
Eine Landkarte könnte man vielleicht kaufen irgendwo aber mit der Karte ist man noch nicht dort.
Übers Meer.
Ich habe gute Schuhe und eine Landkarte.


Ich sah ein Spiegelei am Boden auf dem Asphalt der Strasse liegen.
Dotter oben.
Ein gebratenes Spiegelei. Unversehrt.
Das machte mir den ganzen Tag glücklich.


Werbung:
Wenn sie da hinwollen, muessen sie sich das merken.


Anstossen auf eine Kiste
Samstag, 2.3.13 – 8.45 pm
Message Salon im Perla Mode Langstrasse.

22.02.2013 (Direkttext, unreflektiert)

Meine Tochter kommt nächste Woche nach Zürich.
(Meine Tochter: New York, Berlin, Zürich, what the f.. mach ich falsch? Sie macht es jedenfalls richtig.)
Also, Eva kommt mit dem Zug und einer Kiste.
Ein Kunsttransport, sie hat ein Werk aus ihrer Ausstellung bei Esther verkauft an Damian.
Die Arbeit musste nochmals ergänzt werden in Berlin,
und die zum Transport bereite Kiste, 2m auf 35 × 35 cm,
wartet seit letzten August in meiner Bleibe Berlin auf die Reise und nervt mich.
Da bei mir ein halbes Jahr lang umgebaut wurde durch Hochstapler,
aber das ist eine andere Geschichte, war ich gezwungen,
die Kiste hundert mal neu zu plazieren und vor dem Staub und Zusammenbruch der Wohnung zu retten.
Am Telefon:
Eva: Kannst du mir das mit deiner Kreditkarte buchen? Den Zug?
Ich: Frag deinen Vater.
Eva: Aber der ist am Skifahren. Und heute Abend ist der Sparpreis evt schon weg.
(Haben Sie Kinder?)
Ich: Grrrgls, gut aber zack zack.
Wir sind eine Stunde am buchen, als klar wird, dass man es doch über Lastschriftverfahren bezahlen kann.
Also dass sie es selber erledigen kann ohne mich.
(Eine Stunde verloren.)
Eva: Ja aber gestern ging das nicht.
Ich: Schon klar. Zauberei, nicht? Und wie willst du die Kiste deklarieren?
Du musst das als zusätzliches Gepäckstück angeben.
Eva: Nein, ich geb es als Fahrrad an.
Ich: Wie bitte? Als Fahrrad? Das geht doch nicht. Ich meine, es ist..
Eva: Doch, das geht.

Darum stelle ich mir jetzt jeden Abend vor, wie Eva dem Kondukteur zu erklären versucht,
dass ihre 2 Meter lange Holzkiste ein Fahrrad ist.
(Du kannst ihm ja sagen, du hättest es in Einzelteile zerlegt??)
Hören Sie, ich schlafe mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

Und falls es die Kiste mit Tochter tatsächlich nach Zürich schafft,
sind Sie eingeladen mit Esther, Damian, Eva und mir im Message Salon downtown
bei einem Prosecco anzustossen, ich geb den Zeitpunkt noch durch.